Das war die Nachricht eines Käufers von uns – die Miteilung gab es zusammen mit seinen Kontodaten. Klingt im ersten Moment natürlich schon sehr obstrus, aber es ist gar nicht soweit hergeholt. Natürlich könnten wir eine Lastschrift durchführen – jedenfalls solange man mit seiner Bank so eine Vereinbarung hat und das alles kostendeckend ist, aber so einfach geht das dann natürlich trotzdem nicht. Denn: Zumindest eine schriftliche Erlaubnis inkl. Unterschrift wäre von Nöten, um solch eine Lastschrift durchzuführen. Denn: Wer sagt uns, das die Kontodaten wirklich dem Käufer gehören? Es wäre einfach für uns, wenn es so einfach wäre.

Das auf schriftliche Bestätigungen nicht viel Wert gelegt wird, zeigt folgende kleine Anekdote: Ich habe die Beiträge für meine Krankenversicherung immer selbst überweisen, meine Krankenkasse hatte keine Einzugsermächtigung. Irgendwann fing die Krankenkasse an, die Beträge einfach abzubuchen. Auf Nachfrage antworte die Dame: “Wir buchen ab, weil sie es uns erlaubt haben”. Da dem nicht so war, fragte ich nach wie sie darauf kommt und bat um Vorlage meiner Erlaubnis. Antwort: “Sowas speichern wir nicht, wenn sie es uns nicht erlaubt hätten, wäre hier kein Kreuzchen” … Nene, schon klar!