Wohlgemerkt mit ‘h’ geschrieben, denn es dreht sich hier um einen Service der Deutschen Post: Der Empfänger zahlt beim Erhalt der Sendung den festgelegten (Kauf-)betrag und dieser Betrag landet nach Abzug der Gebühren auf dem Konto vom Verkäufer.  Eigentlich eine gute Sache, nur klappt sie leider nicht. Zumindest bei uns nicht.  Irgendwie scheint die Nachnahme immer Gestalten anzuziehen, die sich die gekaufte Ware eigentlich nicht leisten können, sie diese aber trotzdem kaufen weil sie glauben sie dann irgendwie doch bezahlen zu können. Anders ist es für mich nicht zu erklären, das immer wieder exakt der gleiche Ablauf stattfindet …

Hier der Ablauf, exemplarisch für viele, viele ähnliche Vorgänge: _Nach_  dem Kauf von drei Artikeln im Wert von knapp 70 Euro erreichte uns folgende Nachricht:

ich hab mal ne frage.. ich habe 3 auktionen bei ihnen gekauft.. was kostet da der versand? können sie das paket per nachnahme versenden??

Nun gut, Standardprozedur. Käuferin wurde aufgeklärt, das die Versandkosten natürlich nur einmal anfallen und das Nachnahme aufgrund schlechter Erfahrungen nicht angeboten wird, sie aber gerne vom Kaufvertrag zurücktreten kann wenn das ein Problem für sie ist.  Ganze 5 (fünf) Tage später wurde dann die Kaufabwicklung durchgeführt. Weitere 8 (acht) Tage später gab es dann die erste vorsichtig freundlich formulierte Nachfrage da immer noch kein Zahlungseingang zu verzeichnen war. Diesmal kam die Reaktionen einen Tag später:

habe die Überweisung eigentlich abgegeben. Werde morgen mal zur Bank gehen und schauen. Ich gebe morgen nochmal Bescheid..

Das war es, Feedback gab es keins mehr und so wurde dann weitere 8 (acht) Tage später die Umstimmigkeit – oder besser gesagt die drei Unstimmigkeiten – gemeldet. Auch hier gab es keine Reaktion mehr und so war es mir ein Vergnügen alle Unstimmigkeiten mit einer Verwarnung abzuschließen. Als Folge davon, wurde der eBay-Account gesperrt.  Hier hat es offenbar endlich mal den Richtigen getroffen.

Die gute Dame hatte übrigens als Profilbild ein Photo ihrer beiden Kinder für die die gekauften Geräte offenbar bestimmt waren. Mutterstolz hin oder her, ich finde schon selbst das fragwürdig: Photos seiner Kinder als eBay Profilbild zu benutzen und sich dann so assig zu benehmen.