Erlebnisse aus dem Online-Handel
Ja, es ist endlich soweit: Der eigene Shop ist in Arbeit und wird spätestens Ostern online gehen. In den letzten Jahren ein Projekt was ich immer mal wieder gerne angefangen und dann aus Zeitgründen doch wieder eingestellt habe. Diesmal allerdings, bin ich soweit wie noch nie und hadere gerade mit einer wichtigen Sache: Den Versandkosten. Mir will partout kein schönes Modell einfallen, das für alle Seiten fair ist. Versandkostenfrei – so wie es gerade bei eBay forciert wird – ist IMHO nicht kundenfreundlich, jedenfalls nicht für diejenigen die mehr als ein Artikel kaufen. Daher mal einfach an alle Leser gefragt: Welches Versandkostenmodell würdet Ihr in einem Online-Shop präferieren?
Ich hätte zur Auswahl:
- Komplett versandkostenfrei
- Pauschalbetrag, ab Betrag X portofrei
- Pauschalbetrag
- Pauschalbeträge für eine bestimmte Anzahl Artikel
- Geringer Proforma Betrag der mit den Versandkosten nicht wirklich was zu tun, bspw. 1,90 Euro
- ???
Alle Methoden haben Vor- und Nachteile, aber alle haben eins gemein: Die Versandkosten müssen sich zwangsläufig irgendwo wiederspiegeln. Und auch zu Bedenken ist: Es geht nicht um das reine Porto, wir müssen bspw. noch 19% Mwst auf den Portobetrag zahlen. Bei eBay stellen wir gerade komplett auf versandkostenfrei um, nur aus dem Grund weil wir somit in den Suchergebnissen besser gerankt werden ab April (also theoretisch zumindest). Amazon hat die 3 Euro Pauschale, zwar könnten wir die beeinflussen bei SellerCentral aber da jeder 3 Euro nimmt, hat sich das so eingebürgert. Und nach wie vor gilt: Der Gesamtpreis zählt, auch wenn das einige noch immer nicht wahrhaben wollen.
Das Hauptproblem bei uns: Wir haben Artikel die lassen sich (auf unsere Gefahr) als Brief für 1,45 Euro versenden, als auch Artikel die nur für 6 Euro zu versenden sind. Versandkosten gelten im Shop aber für den gesamten Warenkorb, egal ob das 3 Spiele sind die für 1,45 Euro weggehen würden oder 3 Artikel die mehr als 10 Euro im Versand kosten.
Ich bin für konstruktive Vorschläge sehr dankbar!
4 Responses for "In Arbeit: Eigener Shop"
Lass mich raten, du nutzt osCommerce?
Bei anderen (kostenpflichtigen) Shop-Tools kann man seh wohl den Versand pro Artikel festlegen und muss keinen pauschal angeben. Ich bin der Meinung, dass das über die Gewichtsklasse läuft. Also alle 2KG Artikel haben Betrag X und alles drüber Betrag Y.
Fast.
Es ist ein Veyton (sprich kommerzielle Version von XtCommerce) geworden. Grund dafür ist: Mir gefällt das Backend und ich konnte den ganzen rechtlichen Schnickschnack wie Widerrufsrecht, Verbraucherinformationen usw. innerhalb einer weniger Minuten aktivieren. Keine Rumgesuche nach PlugIns usw. Auch die Differenzbesteuerung war innerhalb einer Stunde drin, das macht alles sehr happy.
Ich hatte schon viele Shops in der Mache (oxid, Magento, div. andere Ports von osCommerce) aber bei Veyton hat es Klick gemacht. Für Shops wie ecoDoo reicht es leider nicht, wir fangen ja erstmal klein an – ob das Shopkonzept mit Gebrauchtware überhaupt aufgeht (Stückzahl fast immer nur 1) müssen wir erstmal sehen.
Tolle Idee mit dem Shop, gib mal hier im Blog Bescheid, wenns soweit ist.
Ich persönlich favorisiere Pauschalbeträge, die ab einem gewissen Betrag wegfallen.
Für beide Seiten am fairsten empfinde ich eine Versandpauschale, die den versicherten Versand abdeckt. Und ab einem bestimmten Betrag dann versandkostenfrei. Damit werden die Käufer von mehreren Artikeln belohnt.
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