Das schöne an einem eigenen Shop ist ja, das man Querulanten im Vorfeld aussortieren kann. Keine Ware die wochenlang bis zur Klärung rumliegt und auch keine eBay Unstimmigkeiten mit den damit verbundenen Fristen und Antwortzeiten.  Hier erst einmal der Artikel um den es geht …

Gebrauchte Nintendo 64 Controller haben in der Regel ein Problem: Der 3D-Stick ist ausgeleiert und nicht selten ist die feine Steuerung nicht mehr möglich.  Diese Controller stellen wir – natürlich getestet – entsprechend beschrieben ein.  Die Artikelbeschreibung lautet wie folgt:

“Gebrauchtware mit Gebrauchsspuren,  funktionsfähig aber: Der 3D Stick ist ausgeleitert/hat Spiel und funktioniert nur noch eingeschränkt/gar nicht. Zustand und Lieferumfang wie abgebildet

Original Nintendo 64 Controller in der Farbe grau”

Eindeutig würde ich sagen, beschrieben ist der “Worst Case” in der Regel ist der Stick noch akzeptabel. Aber dank der Artikelbeschreibungen werden mit Sicherheit keine falschen Erwartungen geschürt. Der Preis ist entsprechend niedrig, voll funktionsfähige Controller kosten gut und gerne das doppelte.

Ein Käufer bestellt nun in unserem Shop zwei dieser Controller und im Zuge der Kaufabwicklung erhalten wir folgende Käufernachricht:

“Bitte um funktionsfähige, zumutbare, ordentliche Original N64-Controller! Wenn ein blauer Controller eingeschränkt funktionstüchtig, lieber einen tadellosen Grünen/Schwarzen/Roten mitliefern, ansonsten muss ich widerrufen.”

Wie gesagt kosten tadellose N64 Controller nicht 7,45 Euro inkl. Versand, sondern gut und gerne um die 15 Euro.  Wir sind seinem “Wunsch” nachgekommen und haben die Bestellung sehr gerne storniert. Probieren kann man es ja mal. Frage mich nur, wie man überhaupt auf so eine Idee kommen kann.