Heute kam eine eMail von eBay mit Tipps wie man seinen Kundenservice verbessern kann. Ja, von eBay und das ist eigentlich schon ein Witz an sich. Ein Unternehmen das Kundenservice mit dem automatischen Versenden von personalisierten Textbausteinen – die oft nicht mal auf die Frage eingehen – gleichsetzt, maßt sich an Tipps zu verschicken …

Hier der relevante Teil der Ebay-Nachricht:

Hallo lumbert_de!   

Präzise Informationen zu Ihrem Angebot sind wichtig für Ihren Erfolg – gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit. Denn sie reduzieren Käuferfragen und sparen Ihnen Zeit. eBay unterstützt Sie dabei, Käufer-E-Mails zu vermeiden.

Wussten Sie, dass Sie im ersten Halbjahr 2010 durch-
schnittlich 30 Fragen pro 100 Transaktionen bekommen haben?

Hier erfahren Sie, wie Sie einen Großteil der Käuferfragen vermeiden können.

Offensichtlich liefern Sie Ihren Käufern bereits genügend Informationen, um viele unnötige Rückfragen zu vermeiden.

Folgende Tipps können Ihnen helfen, unnötige Käufer-E-Mails noch weiter zu reduzieren:

– Käufer aus bestimmten Ländern ausschließen, in die Sie nicht liefern
– Automatische Antworten personalisieren

Käuferanfragen vermeiden? Automatische Antworten?  Unnötige Rückfragen?

Unter Kundenservice verstehe ich etwas anderes.

Achja, noch als Ergänzung: Angeblich sind in unserer Kategorie 45 Anfragen pro 100 Transaktionen normal, wir würden also mit 30 Anfragen deutlich unter dem Schnitt liegen.  Nur: Die Zahlen stimmen defintiv nicht – wir haben nie und nimmer 30 Anfragen pro 100 Transaktionen.