Erlebnisse eines eBay-Verkäufers
Im November tauchte auf unserem Geschäftskonto eine Buchung auf, die partout nicht zuzuordnen war: Name als auch Auktionsnummer waren nicht bekannt, auch der Betrag passte zu keinem offenen Verkauf. Die Artikelbeschreibung bezog sich auf einen Wavebird Controller für den Game Cube, aber solch einen hatten wir schon lange nicht mehr eingestellt. Was macht man in so einem Fall? Am Besten: Abwarten.
So lautete das Subjekt einer eMail, die heute Abend eintrudelte. Normalerweise schon ein Grund, diese gleich zu löschen – man kennt diese Art von Subjekts von diversen Spammails. Der Name des Absenders war aber bekannt, es war ein Verkäufer von dem wir vor kurzem ein PSP Set ersteigert hatten. Das war der Anfang einer wirklich kuriosen Geschichte …
Heute ein Urgestein der Deutschen Postgeschichte kennengelernt. Vom Alter her, war er dabei als die Deutsche Post zum ersten Mal in Erscheinung trat und sein Schicksal ist es nun bei der Postbank zu arbeiten. Im Herzen war er allerdings immer noch Postler und Beamter, was man an folgendem Dialog merken kann … Beamter mit Berliner Schnauze.
Was ja auch immer wieder nervt, sind die Anfragen der bewertungsgeilen Verkäufer: Müll verkaufen, aber noch schön nach einer positiven Bewertung betteln. Hatten wir ja schon alles. Neulich kam mal wieder eine Anfrage rein, wo man auch nur den Kopf schütteln kann …
Käufer ticken manchmal auch sehr schräg, zumindest in diesem Fall ist mir nicht wirklich klar was der Käufer will. Absolution? Ich bin ja nicht der Papst, also wird das nichts. Aber zum Ablauf …