Erlebnisse aus dem Online-Handel
Hier die Antwort eines Käufers, als wir nach 10 Tagen ohne Zahlungseingang vorsichtig per eMail nachgefragt hatten:
Es gibt schon so einige Mitgliedsnamen die zumindest zweifelhaft sind. In der folgenden Geschichte ist einem jungen Käufer vermutlich das Testosteron ins Hirn gestiegen und er spielte den bösen Buben, Bronx und so. Die Auswahl seiner eMail Adresse als auch des Mitgliedsnamen war etwas, naja sagen wir mal, unglücklich. Wie erwartet (und hier schon einmal beschrieben), war der junge Mann erwartungsgemäß nicht in der Lage die Transaktion durchzuführen und landete im eBay-Mahnverfahren. Auch da gab es keine Reaktion und so wurde es mit einer Verwarnung für den Käufer abgeschlossen. Irgendwann meldete sich die Mutter …
Ja, man muss auch die PS2 Speicherkarten durchsuchen – ich bin da ehrlich gesagt erst nach einer Bewertung darauf gekommen, als ein Käufer meinte “es wären noch private Daten” auf der Speicherkarte. Betriebsblindheit, wir prüfen ja nun wirklich vieles und alles. Aber: In Verbindung mit einer EyeToy-Kamera sind die dort gespeicherten Bilder im Gegensatz zur Gameboy Kamera in erstaunlich guter Qualität …
Ok, das ist provokativ. Aber: Die Menge an Spielen und Geräten die mit einem JVA Siegel versehen sind überrascht mich immer wieder. Es ist natürlich nicht die Mehrheit an Geräten die wir aufkaufen, aber es sind immer wieder welche dabei und das in einer Menge die dann doch auffallen. Irgendwie kann ich mich aber nach wie vor nicht mit dem Gedanken anfreunden, das in einer JVA freien Gemüts gedaddelt werden kann. Wo ist die Strafe?
Identitätsdiebstahl ist heutzutage Usus. Wer in den entsprechenden Bereichen arbeitet weiß, wie oft fremde Daten für Anmeldungen missbraucht werden. In der Regel werden diese Daten von allzu “freizügigen” Personen im Netz gesammelt oder noch einfacher gleich zu Tausenden von gehackten Portalen heruntergeladen. Manche Personen machen es einem noch einfacher: Sie schicken die sensiblen Daten gleich per Post …