Erlebnisse eines eBay-Verkäufers
Hier nun der vermutlich letzte Teil, das Paket kam heute zurück. Die Bilder sind leider nicht so beeindruckend wie erwartet, dafür aber der Chemie-Geruch. Schade das es kein Geruchs-Bloggen gibt, ich kann nur soviel sagen: Mir brennt noch Stunden nach dem Auspacken die Nase …
Das dieser Artikel noch eine Fortsetzung findet, hätte ich bis heute morgen 8 Uhr auch nicht erwartet. Quereinsteigern empfehle ich erst Teil 1 der Story zu lesen. Heute morgen pünktlich um 8 Uhr versuchten wir also den GLS Kundenservice zu erreichen, damit das Paket vielleicht noch zum richtigen Käufer umgeleitet werden kann. Die Auskunft von GLS überraschte dann doch …
Fehler passieren, das ist klar. Wenn wir einen Fehler machen, dann lösen wir die schnellstmöglich und im Interesse des Kundens, natürlich dann auch zu unserem Nachteil. Soll heißen: Es gibt bspw. ein zweites Spiel gratis, ein besseres Gerät als gekauft oder auch mal ein Spiel ganz umsonst. Meistens sind die Fehler die uns passieren Einstellfehler (falsches Bild, falsche Beschreibung, doppelt eingestellt), aber was mir vor ein paar Tagen passiert ist, geht auf keine Kuhhaut mehr …
Man sagt ja, das der Ton die Musik macht. Leider ist vielen nicht bewusst, das dies gerade auch bei der Kommunikation via eMail, IM oder ähnlichem gilt. Das kann man zwar ab und an noch unter mangelende Erfahrung abhaken, viele haben jedoch schlicht und einfach keine Manieren. So auch der folgende Käufer: Der eBay Account wurde vor drei Jahren in Österreich angemeldet, in diesem Zeitraum gab es nicht eine einzige Bewertung, weder als Käufer noch als Verkäufer. Schon ungewöhnlich aber durchaus nachvollziehbar, wenn man die Art und Weise der ersten Kontaktaufnahme in Betracht zieht …